Mittwoch, 9. April 2014

Kokoswaffeln und weiße Pralinen

Waffeln und Schokolade sind eine wunderbare Kombination. Das weiß jeder, der Kitkat kennt oder unser Schokowaffelrezept schon nachbereitet hat. Heute bereiteten wir mit Waffeln, weiße Kuvertüre und creamed Coconut , rasche und besonders leckere Kokoswaffeln zu. Wir verwendeten dazu ein Packet österreichische Eiswaffeln. In dem Packet befanden sich 32 Stück. Mit der angerührten Masse bereiteten wir auch ein anderes Mal weiße Kokos-Pralinen zu. 

Viel Spaß beim Nachbereiten
Annapurna Team


Zutaten für 24 Stück:
32 Stück Eiswaffeln
90 g creamed Coconut (kann auch unser selbstgemachtes sein)
30 g Kokosfett, ungehärtet und weich
200 g weiße Kuvertüre
150 g Kokosraspeln
  1. Backrohr auf 30 °C Auftaustufe stellen. 
  2. Creamed Coconut zerkleinern und in einer Schüssel in das Backrohr stellen.
  3. Sobald es weich ist mit einem Löffel glatt rühren.
  4. Inzwischen weiße Kuvertüre zerkleinern und in einer Schüssel über heißem Dampf zum Schmelzen bringen. 
  5. Sobald die Kuvertüre zum Schmelzen beginnt, vom Dampf nehmen und glatt rühren.
  6. Creamed Coconut und weiches Kokosfett hinzufügen und glatt rühren.
  7. 8 Waffeln fein zerreiben und hinzufügen. Glatt rühren.
  8. Einen Teil Kokosraspeln auf ein Tablett verteilen.
  9. Restliche Waffeln in die flüssige Mischung tauchen und auf die Kokosraspeln legen.
  10. Alle getauchten Waffeln mit Kokosraspeln bestreuen.
  11. Kanten in Kokosraspeln tupfen.
  12. Kokoswaffel auf ein Backpapier zum Aushärten legen. 


Tipps:
  • Ist die Masse an den Rändern bereits zu fest, dann einfach nochmals alles kurz über heißen Dampf halten.
  • Creamed Coconut kann auch in einem warmen Wasserbad weich gerührt werden.
  • Zum Tauchen der Waffeln können dünne Einmal-Handschuhe angezogen und mit zwei Fingern je eine Waffel in die Masse getaucht und wieder herausgezogen werden.  
  • Die Waffel kann auch in die Masse gelegt und mit einem Spachtel untergetaucht und auf die Kokosraspeln gelegt werden.
  • Sind die Waffeln nicht zu lange, dann kann dazu auch einfach eine Gabel benutzt werden.
  • In Österreich haben sich dazu sehr gut die Waffeln, der Firma Manner und in Deutschland der Firma Auer bewährt. Es können aber auch jede andere Waffeln verwendet werden. 

Frisch getauchte Waffel auf Kokosraspeln


Weiße Kokos-Pralinen

  • 20 g Kokosfett zur Masse noch hinzufügen
  • Masse in Pralinenformen gießen. 
  • Kurz in das Tiefkühlfach stellen.
  • Aus den Formen pressen und in Pralinenkapseln stellen.

Sonntag, 9. März 2014

Orangen-Zitronen Cupcake

Ein einfacher, saftiger, leckerer Orangen-Zitronen Cupcake mit Orangen-Zitronen-Frischkäse Topping. War für mich auch wieder eine Gelegenheit einen Eiersatz zu testen. Leider habe ich keinen Vergleichstest gleichzeitig gemacht. Er kam mir aber um einiges besser vor als sein Vorgänger ohne diesen Zusatz.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna

Zutaten für 12 bis 14  Stück:
Teig:
200 g Mehl
100 ml Sojamilch
130 g Zucker
120 ml neutrales Speiseöl
7 g Backpulver
1 Pkt. Vanillezucker
40 g Haselnüsse gerieben
10 g Kokosraspeln
Abrieb einer halben unbehandelten Orange
Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
1 Handvoll Rosinen *optional
Eierersatz:
1 große Banane
70 g Leinsamengel (= 2 EL Leinsamen und 120 g Wasser)

Topping:
125 g weiche Butter
150 g Puderzucker
150 g Frischkäse
1 g Johannisbrotkernmehl
1 Messerspitze Guarkernmehl *optional
1 El Orangensaft
Abrieb einer halben unbehandelten Orange
Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
Bio-Orangeatstückchen

Muffinblech und Backförmchen
  1. Vorbereitung: Backrohr auf 190 °C vorheizen. Backförmchen in die Ausbuchtungen der Muffinform verteilen.
  2. Leinsamen mit Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Solange kochen bis sich eine schleimige Masse gebildet hat. (4 bis 10 Minuten) Durch ein Sieb in eine Schüssel gießen. 
  3. Teig: Gel-Masse abwiegen und auf 170 g mit kalter Sojamilch ergänzen.
  4. Mit dem Handmixer Rühreinsatz verquirlen. Die Masse schäumt dabei auf.
  5. Banane zerdrücken und hinzufügen. Verrühren.
  6. Orangen- und Zitronenschalenabrieb sowie Speiseöl hinzufügen. und verrühren.
  7. Alle trockene Zutaten (= Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, geriebene Haselnüsse und Kokosraspeln) in einer anderen Schüssel mit einem Schneebesen gut vermischen. In die flüssigen Zutaten einrühren
  8. Zähflüssigen Teig in die Backförmchen verteilen.
  9. 20 Minuten Backen. Mit dem Zahnstocher hineinstechen und wieder herausziehen. Klebt Teig daran, dann noch etwas länger backen.
  10. Aus dem Backrohr nehmen. Kurz abkühlen lassen, dann die Cupcakes aus den Mulden der Backform heben und auf der Arbeitsfläche vollständig auskühlen lassen.
  11. Topping: Butter 3 bis 5 Minuten lang mit dem Handmixer/Rühreinsätze auf höchster Stufe luftig rühren.
  12. Puderzucker nach und nach Esslöffelweise auf niederster Stufe dazurühren. Die Masse soll schaumig und fast weiß sein.
  13. Frischkäse öffnen. Falls sich Wasser abgesetzt hat, das Wasser abgießen.
  14. Esslöffelweise den Frischkäse mit dem Handmixer auf niederster Stufe in die Masse einarbeiten. 
  15. Orangen- und Zitronenschalenabrieb einrühren
  16. Orangensaft einrühren.
  17. Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl einstreuen und verrühren.
  18. Fertige Creme 10 Minuten kalt stellen. 
  19. In den Dressiersack füllen und mit einer großen Tülle  auf die kalten Cupcakes dressieren und mit Orangeat beliebig dekorieren.
Tipps:

  • Wer kein Johannisbrotkernmehl hat, kann die Creme auch ohne zusammenrühren. Dann aber nur 100 g Frischkäse verwenden.
  • Milch statt Sojamilch verwenden.
Cupcakes nach dem Backen

 Cupcakes mit Topping



Freitag, 14. Februar 2014

Homemade Candy Bars und Herzen

Zorra's monatlicher Blogevent geht dem Ende zu. Der Blogevent wird diesmal von Bella vom Blog bellakocht ausgerichtet. Das Thema ist die USA. Das trifft sich ja Bestens, denn wie hausgemachte Süßigkeiten hergestellt werden, wissen amerikanische Hausfrauen sehr gut. Mir fällt sofort das in der USA sehr beliebte Fudge ein, entschließe mich dann aber doch für einen Candy Bar. Typischer Weise für die USA wären Candybars mit Peanutbutter und Grahamcracker. Mangels der Zutaten im Haus entschließe ich mich für eine europäisierte Version und verwende das Bio-Mandelmus aus ungeschälten Mandeln und Butterkekse. Das nächste Mal werde ich es aber mit Zwieback versuchen, denn der saugt besser als die Butterkekse. Da ich immer fleißig Verpackungsmaterial von Süßigkeiten und Kekse sammle, war dies eine gute Gelegenheit diese einmal dafür zu testen. Und da Valentinstag ist, habe ich auch eine Serie in unsere Hersformen gepresst und diese dann glasiert und verziert. Gekühlt schmecken diese Homemade Riegel am Besten.

Viel Spaß beim Nachbereiten
Anna
Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Zutaten:
100 g Butterkekse
114 g Butter, geschmolzen
125 g Puderzucker, gesiebt
125 g Mandelmus (alternativ Peanutbutter oder jedes andere Nussmus)
Glasur:
170 g Vollmilchschokolade
30 g Mandelmus

Mehrere Plastikverpackungen von Süßigkeiten, die sich für Riegel eignen. Wer hat kann auch gekaufte Formen für Herzen oder Riegel nehmen. Alternativ dazu eine Plastikform oder eine leere, rechteckige Familieneisplastikform

  1. Butterkekse im Blender zermahlen und in eine Schüssel schütten.
  2. Geschmolzene Butter, Puderzucker und Mandelmus hinzufügen.
  3. Alles mit einem Kochlöffel verrühren.
  4. Kurz anziehen lassen und dann in eine oder mehrere Formen füllen und andrücken.
  5. Kurz in das Tiefkühlfach stellen.
  6. Herausnehmen und die festen Riegel aus den Formen drücken.
  7. Inzwischen Vollmilchschokolade in einem warmen Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  8. Mandelmus hinzufügen. Alles langsam verrühren.
  9. Mit einem glatten Messer die Glasur auf die Riegel streichen. Kleinere Formen wie Herzchen zum Valentinstag können einfach mit einer Gabel in die Glasur getaucht und auf ein Stück Backpapier gegeben werden.
  10. Kühl aufbewahren.
Tipps:
  • Wenn es schnell gehen soll, dann die ganze Masse zuerst in eine rechteckige Plastikform pressen und die Glasur sofort darüber gießen. In den Kühlschrank stellen. Stürzen und in Riegel schneiden.
  • Die Glasur ist matt. Eine kleine Verzierung mit weißer Schokolade verleiht ein wenig Glanz.
Butterkekse
fertig verrührte Masse

In einer gekauften Plastikform gepresst
aus der Form gepresst und die Unterseite mit der Glasur bestrichen

eine der gesammelten Plastikverpackungen mit der Masse teilweise gefüllt  und mit Schokoglasur ergänzt
vorne: ein fertiger Riesenriegel
Riesenriegel gewendet...
...dann in kleinere Riegel geschnitten

eine andere der gesammelte Plastikverpackungen
hinten: zwei ausgedrückte Riegel


aus der Herzform gepresste Masse
mit der Schokoladeglasur glasiert...
...und mit weißer Schokolade dekoriert


Dienstag, 11. Februar 2014

Cookies mit Kastanienmehl

Ich liebe Maroni. Das süßliches Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Desserts oder Konfekte. Anders das Mehl. Kastanien werden in einem zweistöckigen Steinhäuschen auf einem Holzrost über einem glosendem Feuer ungefähr ein Monat lang geräuchert und geröstet, dann gedroschen und gemahlen. Das Mehl schmeckt süßlich und riecht nach Geräuchertem. Ein Geruch, der sich auch im Haus verbreitet, wenn aus diesem Mehl, zum Beispiel Pfannkuchen zubereitet werden. (Im Verhältnis 2:1 mit Weizenmehl gemischt)

Ich kenne zwar einige Rezepte aus der Toskana, wollte aber heute nicht klassisch gehen und entwickelte daher ein Cookie Rezept mit Kastanienmehl. Nichts Aussergewöhnliches, aber doch eine interessante Abwechslung auf dem Keksteller.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna 

Zutaten für 40 bis 50 Stück:
120 g Butter, weich
150 g Mehl
50 g Kastanienmehl
30 g Maisstärke
120 g Zucker (darf auch weniger sein)
1 TL Backpulver
3 EL Sauerrahm 15% (Kann auch Schmand sein)
ein paar Tropfen Bittermandelaroma *optional (überdeckt etwas das Raucharoma)
  1. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Butter schaumig rühren.
  3. Trockene Zutaten (Mehl, Kastanienmehl, Maisstärke, Zucker und Backpulver) vermischen. Zur Butter rühren.
  4. Bittermandelaroma und nach und nach Sauerrahm hinzufügen. Soviel Sauerrahm verwenden, dass der geknetete Teig weich, aber nicht klebrig ist.
  5. Kugeln formen und auf 2 Backbleche mit Backpapier verteilen.
  6. Mit einer Gabel jede Kugel flach drücken.
  7. 10 bis 15 Minuten backen.
  8. In eine Dose aufbewahren.






Sonntag, 2. Februar 2014

Mangopüree im Geleemantel


Faschingszeit und Partyzeit. Hier passen auch gut meine kleinen Küchenexperimente dazu. Heute möchte ich eine Geliertechnik zeigen, die wir wieder ganz einfach mit dem leicht erhältlichen Tortengelee durchführen können. Also ohne einen teuren Molekularbaukasten und dennoch mit einem ähnlichen Effekt. Das Tortengelee oder auch Tortenguss soll klar sein und Carrageen enthalten. Carrageen wird aus einer Algenart gewonnen. Ich habe das Österreichische Produkt verwendet, das noch zusätzlich Johannisbrotkernmehl enthält. 

Ist es nicht interessant, dass der flüssige Eidotter von einer dünnen elastischen Haut zusammengehalten wird? Wäre doch super, wenn wir die Natur ein wenig imitieren können. Und natürlich soll es nicht nur beim Effekt alleine bleiben und auch gut schmecken.


Zutaten für 1 Silikonform:
130 g Mangopüree
20 g Orangensirup (= 8 TL)
40 g Wasser, heiß
Safranfäden
1 Pkt. Tortengelee/Tortenguss (= Carrageen und Johannisbrotkernmehl)
Granatapfelkerne
  1. Safranfäden mit dem heißem Wasser übergießen und auskühlen lassen.
  2. Inzwischen weiche Mangostücke durch einen Sieb streichen, damit die Fasern zurück bleiben. 130 g von dem Püree abwiegen.
  3. Mit Orangensirup und Safran-Wasser mischen.
  4. In Silikon-Herzformen gießen.
  5. Einfrieren.
  6. Sobald das Mangopüree gefroren ist, Tortengelee nach Packungsaufschrift zubereiten. 
  7. Mangoherzen aus der Form drücken.
  8. Einen Zahnstocher hineinstecken. Wenn es nicht geht kurz warten bis es geht.
  9. Gelee in eine  kleine Metallschüssel  gießen. Die Temperatur senkt dich dabei auf 80 °C. 
  10. Die aufgespießten Mangoherzen nach und nach kurz in das Gelee tauchen und sofort wieder hochziehen. Vorgang 3 mal wiederholen und sofort auf einen Löffel oder als Dessertkomponente auf einen Teller platzieren. Den Einstich eventuell rasch mit einem Tupf Gelee verschließen.
  11. Aussen befindet sich jetzt ein Häutchen und innen taut das Mangopüree auf. 
  12. Mit Granatapfelkerne servieren.

Tipps:
  • Variation mit 60 g Wasser, 38 g Orangensirup und 130 g Mangopüree
  • Variation für das Tortengelee: 100 ml Orangensaft, 50 g Orangensirup und 100 ml Wasser
  • Tortenguss, der keine Aufschrift mit genauen Inhaltsstoffen aufweist, nicht benutzen. 
  • Agar Agar hatte bei mir einmal funktioniert, das zweite Mal nicht. Ich hatte da einen 3/4 TL auf 250 ml Flüssigkeit genommen. Also nur für Experimentierfreudige, ansonsten eher nicht.
  • Statt Silikonherzen kann jede Silikonform für Pralinen verwendet werden. Wer den Dotter imitieren möchte, nimmt am Besten eine Halbkugelform und färbt das Mangopüree eventuell noch etwas nach.


Mangostücke durch den Sieb gestrichen - restliche Fasern
fertiges Mangomasse
In die Silikonform gefüllt
Gelee in die kleine Metallschüssel gefüllt - Temperatur senkte sich genau auf 80 °C
gefrorenes Mangoherz mit Zahnstocher aufgespießt
Geleehäutchen mit dem Zahnstocher durchtrennt...
...und zurückgeschoben. Das weiche Mangopüree fließt dabei aus.
Auf dem Blog Mangoseele gibt es einen Blogevent mit dem Thema Mango. Ich nehme daher mit diesem Beitrag an diesem Blogevent teil.




Dessertteller mit Mangostücken, Mangoherzen und Granatapfelkerne

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